27. Bethel-Athletics mit 800 ID-Sportler*innen

Die 27. Bethel Athletics fanden am 22. Juni 2024 in Bielefeld statt.

© Wolfgang Janko

Am 22. Juni fanden im Sportpark Gadderbaum in Bielefeld zum 27. Mal die Bethel Athletics statt. Zu der Veranstaltung, die in zehn Sportarten ausgetragen wurde, hatten sich 800 Sportler*innen mit geistiger Behinderung angemeldet.

Ein buntes Rahmenprogramm für Sportler- und Helfer*innen und Gäste begleitete die Wettkämpfe. Nach dem Einmarsch der Athlet*innen  flogen  zwei Fallschirmspringer der NRW-Polizei das olympische Feuer in den Sportpark Gadderbaum, das anschließend vor den begeisterten Zuschauer*innen entzündet wurde. Zu den weiteren Höhepunkten des Rahmenprogramms zählten sicherlich die akrobatischen Rope Skipper und die Cheerleader der Bielefelder Bulldogs. Das Wetter spielte in diesem Jahr mit, strahlender Sonnenschein begleitete den gesamten Tag des Sports in Bielefeld.

Seit mehr als zwanzig Jahren gehört auch die Sportart Judo zum festen Programm der Bethel-Athletics. Langsam steigen auch hier die Teilnehmerzahlen wieder an, auch wenn sie noch etwas hinter den Vor-Corona-Zeiten zurückbleiben. Immerhin 50 Judoka, die meisten aus NRW, aber auch aus Osnabrück und Berlin hatten sich für die diesjährigen Bethel-Athletics angemeldet. Ein großer Dank geht an Christian Erbslöh und sein Team vom PSV Bielefeld, die viel Zeit in die Vor- und Nachbereitung des Turniers investiert haben, sowie an Ben Vergunst und seine Kampfrichter*innen.

Mit leichter Verspätung gegen 11:15 Uhr begannen die Judowettkämpfe.

Nur wenige NRW-Kaderjudoka waren in Bielefeld am Start, so dass sich viele Nachwuchsjudoka in die Siegerlisten eintragen konnten. Gleichzeitig zeigten die Wettkämpfe, dass es um den ID-Judo-Nachwuchs in NRW nach der Pandemie wieder gut bestellt ist. Bereits nach zwei Stunden Kampfzeit konnte die Siegerehrung durchgeführt werden, so dass alle Judoka mit einer Medaille nach Hause fuhren.

Sicherlich werden alle Judoka im nächsten Jahr wieder dabei sein, wenn am 28. Juni 2025 zur 28. Ausgabe der Bethel-Athletics nach Bielefeld eingeladen wird.

Ergebnisse Bethel-Athletics 2024 Frauen

Wettkampfklasse 3

  • 55 kg
  1. Sandra Reichel (JC Osnabrück)
  2. Christiene Leibnitz (Eintracht Mülheim)
  • 60 kg
  1. Jeraldine Zoske (TSV Spandau)
  2. Nilay Kececi (Budokan Hünxe)
  3. Lucie Blumendahl (Eintracht Mülheim)
  • Plus 70 kg
  1. Anna Kolberg (Eintracht Mülheim)
  2. Andrea Hajir (JC Osnabrück)

Wettkampfklasse 2

  • 65 kg
  1. Josephine Zoske (TSV Spandau)
  2. Lisa Heise (Eintracht Mülheim)

Wettkampfklasse 1

  • Plus 70 kg
  1. Sandra Kock (DJK Dülmen)
  2. Carina Niemeyer (DJK Dülmen)
  3. Lisa-Marie Bernardt (Lebenshilfe Hamm)

Ergebnisse Bethel-Athletics 2024 Männer

Wettkampfklasse 3

  • 55 kg
  1. Michael Albers (BSV Meschede)
  2. Florian Haaf (Eintracht Mülheim)
  3. Mailo Laux (Budokan Hünxe)
  • 70 kg
  1. Etienne Menzel (BSV Meschede)
  2. Shimon Daniiil  (Eintracht Mülheim)
  3. Johannes Mai (Mifune Hückeswagen)
  • 75 kg
  1. Moritz Hinz (Eintracht Mülheim)
  2. Lars Filipiak (Eintracht Mülheim)
  3. Jonas Böing (Budokan Bocholt)
  • 81 kg
  1. Justin Blöm (Budokan Hünxe)
  2. Casper Schlicht (Eintracht Mülheim)
  3. Tim Steffens (Eintracht Mülheim)
  4. Niklas Körner (Budokan Bocholt)

Wettkampfklasse 2

  • 60 kg
  1. Tom Lukas Kneisel (Eintracht Mülheim)
  2. Manuel Höing (DJK Dülmen)
  • 68 kg
  1. Felix Köser (Mifune Hückeswagen)
  2. Daniel Mann (Mifune Hückeswagen)
  3. Michael Schabirosky(JC Osnabrück)
  • 73 kg
  1. Ben Musaeus (Mifune Hückeswagen)
  2. Björn Heissig (Mifune Hückeswagen)
  3. Nils Wördehoff (Bethel Bielefeld)
  • 75 kg
  1. Jochen Drescher (BSV Meschede)
  2. Lukas Pudelek (Budokan Bocholt)
  3. Anil Beyer (Bethel Bielefeld)
  • Plus 80 kg
  1. Daniel Geuting (Budokan Bocholt)
  2. Dustin Hartmann (Lebenshilfe Hamm)
  3. Christian Lehmann (BSV Meschede)

Wettkampfklasse  1

  • Plus 90 kg
  1. Marc Behrend (Eintracht Mülheim)
  2. Solomon Schramm ( Eintracht Mülheim)
  3. Christian Brieler (Lebenshilfe Hamm)
  4. Simon Plate (JC Osnabrück)

Text & Bilder: Wolfgang Janko