Abteilung Schwimmen: Neuer Abteilungsvorstand

Nachdem der bisherige Abteilungsvorstand Schwimmen bestehend aus Udo Rauhaus und Dietmar Brune sich bei der diesjährigen Abteilungsversammlung am 29.09.2021 nicht mehr zur Wahl stellte, begrüßen wird mit dem neu gewählten Abteilungsvorsitzenden Dr. Frank Hebmüller vom Düsseldorfer Schwimmclub 1898 und der stellvertretenden Abteilungsvorsitzenden Nicole Lekon von der BSG Espelkamp zwei neue Gesichter in den Reihen unser ehrenamtlich Aktiven.

Unser Dank gilt Udo Rauhaus und Dietmar Brune für ihre jahrelang ehrenamtliche Arbeit in der Abteilung Schwimmen. Wir haben mit dem neuen Abteilungsvorstand über seine Ziele und Motivation gesprochen und wünschen beiden einen erfolgreichen Start in ihrem neuen Tätigkeitsfeld.

Foto: ©Dr. Frank Hebmüller

Foto: ©Nicole Lekon

Was ist Ihre Motivation, sich im Schwimmen zu engagieren?

FH: Ich habe in den letzten drei Jahren den Sport für Menschen mit Behinderung über meinen Sohn kennengelernt. Er schwimmt mit Begeisterung und wurde mit großer Herzlichkeit in das Para-Team aufgenommen. Wir haben in der kurzen Zeit so viel Positives erleben dürfen, so dass ich auch gerne über mein Engagement etwas zurückgeben möchte. Frei nach Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

NL: Ich möchte die äußerst wichtige Vereins- und Verbandsarbeit unterstützen. Mein Ziel ist das Schaffen von Strukturen, um Kindern und Jugendlichen ein sportliches Betätigungsfeld auf unterschiedlichen Leistungsebenen bieten zu können.

Was wünschen Sie sich perspektivisch für Ihre Arbeit?

FH: Zuerst einmal muss ich mich orientieren. Gleichzeitig mit mir ist auch Nicole Lekon als stellvertretende Abteilungsvorsitzende neu dabei. Wir haben großartige Ideen und wir wünschen uns, dass der Schwimmsport im BRSNW in die Fläche unseres Landes getragen wird. Im Moment gibt es nur wenige Standorte, die aktiv sind. Dass man ganz NRW „bespielen“ kann, zeigt der Schwimmverband. Wenn wir es schaffen, hier vernünftige Kooperationen zu erzielen, dann werden wir erfolgreich sein.

NL: Ich wünsche mir eine stärkere Verzahnung von Breiten- und Leistungssport. Zusätzlich möchte ich mehr sportliche Angebote schaffen, sodass diese Möglichkeiten von  Menschen mit Behinderung genutzt werden können und eine breitere Öffentlichkeit erreicht wird. Gelingen soll dies unter anderem durch das Sensibilisieren von Vereinen des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen und mehr inklusiven Trainings-Angeboten.

Wie sind Sie selbst zum Schwimmen gekommen?

FH: Ich habe selbst schon als Jugendlicher Schwimmsport betrieben und dabei kennengelernt, welchen Fleiß und welche Disziplin man an den Tag legen muss, um erfolgreich zu sein. Meine Kinder sind beide Schwimmer und so habe ich den Weg in diesen Sport zurückgefunden.

NL: Durch meine eigene Laufbahn als Leistungssportlerin in der Leichtathletik und über meine Tochter, die den Schwimmsport zu Anfang freizeitmäßig, nun allerdings leistungssport-orientiert betreibt. Außerdem durch mein Engagement im Verein als Betreuerin, Kampfrichterin, Trainerin und Abteilungsleitung.