Bericht über die Onlinefortbildung der KiJu BRSNW „Sport bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen“

Die KiJu BRSNW hat am 24. Oktober 2020 in Kooperation mit der Deutschen Behindertensportjugend erstmalig die neukonzipierte Fortbildung „Sport bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen“ durchgeführt

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Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens wurde die Veranstaltung kurzfristig als Online-Modul abgehalten. Die Referent*innen Lena Kreft, Malin Homann und Patrick Moser führten die eintägige Fortbildung gemeinsam durch.

Im Vormittagsbereich wurden zunächst im Rahmen eines Worldcafés die Erfahrungen der Teilnehmenden mit der Thematik herausgearbeitet. Zusätzlich wurden verschiedene chronische Erkrankungen, die bei Kindern und Jugendlichen auftreten und deren Auswirkungen auf das Sporttreiben, in Kleingruppen herausgearbeitet. Zusätzlich wurden Spiel- und Bewegungsformen erarbeitet, die an die Fähigkeiten der entsprechenden Zielgruppe angepasst sind. Hier entstand ein intensiver und kreativer Austausch unter den Teilnehmenden. Nach der Mittagspause wurden auf Basis der Erkenntnisse des Vormittags (spielerische) Möglichkeiten der subjektiven und objektiven Belastungssteuerung erarbeitet. Im Nachmittagsbereich folgte dann eine Betrachtung der Auswirkungen psychischer Belastungen auf das Kind, dessen Entwicklung und Lebenswelt.

Abgerundet wurde der Tag mit einer Betrachtung der rechtlichen Situation der Übungsleitungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen. Außerdem wurden Unterstützungsmaßnahmen vorgestellt, die ein Sporttreiben auch bei hohem individuellem Unterstützungsbedarf gewährleisten. Zudem wurden Finanzierungsmöglichkeiten eben dieser diskutiert. Auch dieser Abschnitt lebte insbesondere von Erfahrungen der Teilnehmenden, die neben dem Vereinssport auch in den Bereichen Förderschule und inklusiver Unterricht im Sport tätig waren.

Insgesamt führte die intensive Behandlung des Themas und der offene Austausch zwischen den Teilnehmenden für viele zu Sicherheit und Handlungsmöglichkeiten im Rahmen des (inklusiven) Sports mit der Zielgruppe, was von den Teilnehmenden positiv bewertet wurde.  Da viele der ursprünglich geplanten Praxisinhalte online nicht durchführbar waren, diese aber von den Teilnehmenden ausdrücklich gewünscht wurden, hoffen wir, die Fortbildung im kommenden Jahr in Präsenz durchführen zu können.