Und so heißt es seit März Burpees statt Brust, Liegestütz statt Rückenschwimmen und Squats statt Schmetterling! Einmal pro Woche geht es für den BRSNW Nachwuchsathleten*innenzusammen mit dem Talentscout auf die Matte, statt ins Wasser. Damit bleiben die jungen Sportler*innen fit und stärken auch in der sportfreien Zeit die Muskulatur. Dabei sind alle in ihren eigenen vier Wänden – über die Onlineplattform Zoom sind sie aber dennoch alle miteinander verbunden und schwitzen gemeinsam vor dem Bildschirm.
In den 60 Minuten Training verlangt Lina Neumair, BRSNW Talentscout und Sportwissenschaftlerin, einiges ab! Stabilitätstraining und Kraftübungen stehen Woche für Woche in abwechslungsreichen Trainingseinheiten auf dem Plan. Dabei wird immer individuell geschaut, welche Übung für die Athlet*innen mit ihren unterschiedlichen Behinderungsformen passen. Der Spaß kommt dabei natürlich nicht zu kurz. Der Kontakt zu den Trainingskolleg*innen bleibt weiterhin bestehen und ist ein willkommener Ausgleich zum Homeschooling.
Ab Mai wird die Gruppe sogar noch größer, denn dann nehmen auch die Nachwuchsathleten*innen aus dem Para Tischtennis und der Para Leichtathletik am abendlichen Training teil. Ein schöner Effekt davon ist, dass sich die verschiedenen Sportler*innen Sportartübergreifend kennenlernen. Das passiert im Präsenztraining zwischen Beckenrand und Tischtennisplatte nur sehr selten.
Einem großen Treffen fiebern wohl aber alle entgegen: Nämlich dem gemeinsamen Ausflug in den Movie Park. Das war der Gewinn für die drei Kaderteams bei der BRSNW 10Kampf Challenge, die im Februar ebenfalls online stattfand.
Bis dahin heißt es aber weiterhin: Kamera an, rauf auf die Matte und noch 8 Wiederholungen, noch 7, noch 6 ….