Warum sollte ein Sportverein einen Freiwilligendienst anbieten?
Die Einsatzstellen (Vereine) erhalten Unterstützung durch engagierte und motivierte Sportbegeisterte. In vielen Vereinen fehlt es an qualifizierten Freiwilligen, die vor Ort unterstützen. Oft fehlen die notwendigen Ressourcen um neue Projektideen umsetzen zu können oder Sportangebote zu begleiten. So können die Angebote für Kinder und Jugendliche oftmals z.B. nicht ausgebaut und optimiert, der Vorstand nicht ausreichend unterstützt und der Sportplatz nicht gepflegt werden. Freiwillige können helfen – und arbeiten engagiert und begeistert mit.
Profilschärfung optimiert den Einsatz unterschiedlichster Zielgruppen
Aktuell sind über 550 junge Freiwilligendienstleistende in Sportvereinen, (Fach-)Verbänden und Sportbünden des Landes im Einsatz und prägen den Sport auf ihre persönliche Art und Weise mit. Das zeitlich befristete Engagement (in der Regel 12 Monate in Vollzeit) bietet neben der praktischen Arbeit im Kinder- und Jugendsport auch weitere Tätigkeitsfelder, z.B. in der Verwaltung oder im Erwachsenensport.
Mit verschiedenen zielgruppenorientiert ausgerichteten Profilen spricht die Sportjugend junge Leistungssportler*innen, Engagierte aus dem Ausland, Menschen über 27 Jahren und Menschen mit Behinderungen an und ermöglicht ihnen ein soziales und sportliches Engagement in Nordrhein-Westfalen.
Ganz neu ist das Projekt zur „Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den Freiwilligendiensten“. Informationen zu dem Förderprogramm (max. 650 € pro Monat pro Freiwilliger*m) erhalten Sie hier: https://www.sportjugend.nrw/fileadmin/sportjugend/media/Freiwilligendienste/22Pilotprojekt_zur_Foerderung_der_Teilhabe.pdf