Gelebtes Engagement und Inklusion im Sportverein – Persönliche Besuche bei den Siegern des „Behindertensportverein des Jahres“

Die drei besten „Behindertensportvereine des Jahres“ 2020 sind längst gewählt und mit Post und Videos beglückwünscht worden. Gemeinsam mit zwei Partnern des Wettbewerbs, dem Landessportbund NRW (LSB NRW) und Westlotto, konnte die Ehrung nun auch persönlich nachgeholt werden.

Das inklusive Fußballcamp des Blau Weiss Aasee© Hoffmeister / BRSNW

v.l. Annette Erthel (BW Aasee), Christine Jansen (WestLotto), Stefan Klett (LSB), Reinhard Schneider (BRSNW), Angela Stähler (Bürgermeisterin Münster), Jens Nagl, Dietmar Sonius und Sarah Wieck (BW Aasee) © Hoffmeister / BRSNW

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v.l. Peter & Ursula Espeter (Tabalingo e.V.), Reinhard Schneider ( BRSNW) © Hoffmeister / BRSNW

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Voller Einsatz beim Ninja Warrior Parcours © Hoffmeister / BRSNW

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Bei bestem Wetter und vor den großartigen Kulissen des inklusiven Fußballcamps trafen sich am Donnerstag, den 12. August 2021 die Vertreter*innen der Wettbewerbspartner auf dem Vereinsgelände in Münster.
Reinhard Schneider, Vorsitzender des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands NRW (BRSNW) und Stefan Klett, Präsident des Landessportbunds NRW (LSB NRW) fanden lobende Worte für die Arbeit des Mehrsparten Vereins. Unterstützt wurden sie von Christine Jansen, Geschäftsführerin von WestLotto sowie von der ehrenamtlichen Bürgermeisterin Angela Stähler.
Das Engagement der beiden Fußballtrainer*innen Dietmar Sonius und Sarah Wieck scheint keine Grenzen zu kennen. Der Leitsatz, „einfach machen“ wird auf dem Sportplatz an der Bonhoeffer Straße perfekt umgesetzt. Die Preisgeld von 5.000 € wird in einen Ausflug oder in neues Fußball Equipment investiert. Der LSB überraschte den Verein zusätzlich mit neuen Fußbällen, die sicherlich schnell zum Einsatz kommen.

Vollen Einsatz zeigten auch die Teilnehmer*innen der Ferienfreizeit beim Stolberger Verein „Tabalingo - Sport & Kultur integrativ “.  Der Drittplatzierte des Vereinswettbewerbs wurde am Freitag, den 13.08.2021 von Reinhard Schneider, BRSNW, besucht. Geschäftsführerin Ursula Espeter und ihr Mann Peter Espeter zeigten stolz den eindrucksvollen Ninja Warrior Parkour und die Teilnehmer*innen des Ferienprogramms bewiesen ihr ausgezeichnetes Können an den Hindernissen. Mit viel Einsatz, Herzblut und jeder Menge ehrenamtlicher Zeit wird das Vereinsgelände stetig erweitert und bietet vom Schwarzlichttheater bis zum Bogensport vielfältige inklusive Angebote.
 

Die Möglichkeit, die Vereine und vor allem die Personen hinter den Bewerbungen kennenzulernen hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und beeindruckend gezeigt, was „Inklusion“ bedeutet und wie sie funktioniert. In Zukunft werden sicherlich noch häufiger persönliche Besuche stattfinden.

Der Besuch beim Zweitplatzierten, dem Gehörlosen-Turn-und Sportverein 1910 Essen e.V., steht am 24. September 2021 auf dem Essener Sportplatz „Am Hallo“ an, wenn die Sportler*innen zum Sportfest einladen.