Sie hatte ihre langjährigen Konkurrentinnen aus Brasilien und Australien erstmals hinter sich gelassen. Mit einem beherzten Rennen und einer hohen Schlagfrequenz schob sich die 31-jährige vom WSV Niederrhein Duisburg auf Platz vier vor. 100 m vor dem Ziel sah es nach einer noch größeren Überraschung aus, als sie auf die Britin Jeanette Chippington, mehrfache Weltmeisterin und Paralympics-Siegerin aufschloss. Deren Endspurt konnte sie jedoch nichts entgegensetzen. Brianna Hennessy aus Kanada wurde Zweite hinter der Favoritin Emma Wiggs aus Großbritannien. Katharina Bauernschmidt sagte nach ihrem Rennen: „ Mir ist es gelungen einen großen Teil der Konkurrenz hinter mir zu lassen, worauf ich sehr stolz bin.“
Bundestrainer Andre Brendel stellte in der anschließenden Analyse fest, dass Bauernschmidt mit dieser Platzierung nun auch noch größere Möglichkeiten auf dem Weg zu den Paralympics in Paris 2024 hat.