Die besonderen Bedingungen vor Ort mit Temperaturen von bis zu 35° C verlangten den Athlet*innen alles ab. Nichtsdestotrotz stellt sich der Nachwuchs dieser Hitzeschlacht und zeigte teils herausragende Leistungen.
So gewann Finn Ackfeld die 400 Meter in Bestzeit und Can Cakmak den Weitsprung, nur knapp unter seiner Bestweite. Über 100 Meter wurde Cackmak Zweiter mit neuer Bestzeit von 13.15s, Ackfeld landete hinter ihm auf dem Bronzerang.
Ein besonderes Erlebnis für die beiden jungen Athleten war es die beiden Aushängeschilder der ParaLeichtathletik direkt nach dem eigenen Wettkampf performen zu sehen. Wie Bundestrainerin Marion Peters bereits betonte, ist die Strahlkraft solcher Athleten auf den Nachwuchs enorm.
Can und Finn resümierten, dass sie sich nun einige Tricks beim Weitsprung von Markus Rehm und Sprint von Johannes Floors abgeschaut haben, die sie im nächsten Training direkt ausprobieren wollen.
Trainer Jonas Klein betont die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen:
„Neben der eigenen Wettkampferfahrung bei größeren Meisterschaften ist es unglaublich welche Wirkung es haben kann echte weltklasse Athlet*innen hautnah im Wettkampf beobachten zu können. Ich bin sehr froh, dass unsere Nachwuchsathlet*innen nicht nur selbst top performt haben sondern wichtige Erfahrungen mitnehmen konnten und die Motivation nun höher denn je ist.“
Trotz des sehr langen Tages unter den brennenden Sonne von Regensburg schaffte es Franziska Dziallas nach den 100m am vormittag die 400m der Frauen in guten 67.40s für sich zu entscheiden. Auch Marie Quellhorst hatte mächtig mit der Hitze zu kämpfen. Bei Ihrer ersten Disziplin dem Kugelstoßen machte sich das Wetter schon bemerkbar. Ihre Weite mit 6,71m sicherte ihr dann doch noch die Silbermedaille. Über die 100m war Sie dann ausgelaugt und lief 16,39s.
Julia Rüter konnte mit 5,83m im Kugelstoßen einen hervorragenden 5. Platz belegen in der Hitze von Regensburg.Im Speerwerfen blieb Malin Rose leider nur der 4. Platz mit guten 9,48 m. Auch das Kugelstoßen von Sergej Makogonov mit 6,24m ist anzuerkennen. Nach einer nachträglichen Korrektur in der Ergebnissliste rückt er auf den Bronzeplatz vor.