Interviewreihe: Denis Pieczkowski, zwei Ehrenämter im Fußball.

Die Interviewreihe „Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird. Es ist Arbeit, die unbezahlbar ist.“, beschäftigt sich mit ehemaligen aber auch aktiven freiwilligen Helfer*innen, die uns Eindrücke aus der alltäglichen Arbeit des Ehrenamts geben.

© Denis Pieczkowski

Denis Pieczkowski ist stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Fußball und somit mit verantwortlich für die Organisation des Ligabetriebes. Seit 2010 trainiert er erfolgreich eine Fußballmannschaft für geistig behinderte Menschen.

 

BRSNW: Was ist Ihre derzeitige ehrenamtliche Aufgabe?

D. Pieczkowski: Ich bin stellvertretender Leiter der Abteilung Fußball. Meine Aufgaben setzen sich aus Planung, Organisation und Durchführung von Ligabetrieb, sowie Aktionstagen zusammen. Diese Aufgaben werden zusammen mit einem Gremium aus Abteilungsleiter, Beisitzern und Schiedsrichterobfrau umgesetzt. Dieses Jahr fällt der Ligabetrieb leider aus, aber wir freuen uns schon auf den Anfang der neuen Saison. Wir haben die Zeit gut genutzt und wollen nächstes Jahr das Thema Inklusion stärker einbinden. Menschen mit und ohne Behinderung sollen zusammen Spaß am Fußball haben.

BRSNW: Wie und wann kamen Sie damals zu Ihrem Ehrenamt?

D. Pieczkowski: Durch meine Trainertätigkeit bei der Fußballmannschaft der Kaiserwerther Diakonie wurde der erste Vorsitzende der Abteilung Fußball auf mich aufmerksam und fragte, ob ein generelles Interesse besteht, ein Ehrenamt beim BRSNW in der Abteilung Fußball anzunehmen. 2017 wurde ich dann Beisitzer später dann stellvertretender Abteilungsleiter. Im Para Fußball bin ich schon seit 2010 aktiv und kicke auch selbst gerne mit!

BRSNW: Was treibt Sie an das Ehrenamt auszuführen?

D. Pieczkowski: Ich möchte mich sozial engagieren und dadurch helfen, den Behindertensport weiter auszubauen. Ich habe Freude daran, die Spieler*innen technisch weiterzubringen. Aber in erster Linie steht der Spaß im Vordergrund.

BRSNW: Was war das bisher schönste Ereignis in Ihrer ehrenamtlichen Zeit?

D. Pieczkowski: Das was definitiv der Aufstieg aus der Regionalliga 4 in die Regionalliga 3. Wir haben gefeiert, als ob wir die deutsche Meisterschaft gewonnen hätten. Einfach unvergesslich.
Das wir nur ein paar Jahre später den Durchmarsch bis in die Regionalliga 1 schaffen würden, schien damals undenkbar!  

BRSNW: Was machen Sie in Ihrer Freizeit neben oder nach Ihrer ehrenamtlichen Zeit?

D. Pieczkowski: Ich bin hauptberuflich bei einem Energieversorger angestellt. Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten sind ein super Ausgleich für mich. Sport und Familie gehören für mich in meiner Freizeit fest dazu.

BRSNW: Ein großes Dankeschön für Ihr großes Engagement im Ehrenamt!