Interviewreihe: Paul Kirsch und seine Tätigkeit im BRSNW Sportcenter.

Die Interviewreihe „Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird. Es ist Arbeit, die unbezahlbar ist.“, beschäftigt sich mit ehemaligen aber auch aktiven freiwilligen Helfer*innen, die uns Eindrücke aus der alltäglichen Arbeit des Ehrenamts geben.

Paul Kirsch ist zweiter Vorsitzender des BSG Walsum und organisiert dort schon seit mehreren Jahren die verschiedenen Sportangebote. Weiterhin gehört auch schon jahrelang zum Auf-und Abbauteams des BRSNW Sportcenters auf der Rehacare.

BRSNW: Was ist Ihre derzeitige ehrenamtliche Aufgabe?

P. Kirsch: Zurzeit bin ich in zwei Ehrenämtern vertreten: Zum einen bin ich bin als zweiter Vorsitzender beim BSG Walsum eingesetzt. Ein Sportverein mit etwas über 100 Mitgliedern, der verschiedene Sportangebote im Programm hat. Dort organisiere ich den reibungslosen Ablauf der Sportangebote. Im meiner zweiten ehrenamtlichen Tätigkeit helfe ich beim Auf- und Abbau der BRSNW Sportcenter auf der Rehacare. Wir sind ein Team von 6-7 Leuten das die verschiedenen Messestände aufbauen. Das mache ich seit mittlerweile 12 Jahren.

BRSNW: Wie und wann kamen Sie damals zu Ihrem Ehrenamt?

P. Kirsch: Das müsste so ungefährum 2000 rum gewesen sein. Aufgrund einer Herzkrankheit, einer Kur und der anschließenden Empfehlung weiterhin Sport zu treiben, wurde ich beim BSG Walsum vorstellig. Dort habe ich dann meinen Rehasport betrieben und konnte mich so nebenbei immer weiter mit der Vereinsarbeit anfreunden. Aufgrund meiner langen Mitgliedschaft wurde ich dann zweiter Vorsitzender. Einigen Vereinsmitglieder*innen war auch schon immer in der Organisation und Mithilfe der des BRSNW Sportcenters involviert gehört fest zum freiwilligen Aufbauteam. Durch verschiedene Gründe konnten viele nicht mehr an der REHACARE teilnehmen und so entschloss ich mich damals, diese Lücken mit meiner ehrenamtlichen Arbeit zu füllen. Seitdem bin ich dabei.

BRSNW: Was treibt Sie an das Ehrenamt auszuführen?

P. Kirsch: Wenn man ehrlich ist: es gibt nur sehr wenig Nachwuchs oder allgemein jüngere Leute, die die ehrenamtliche Leitung des Vereins übernehmen wollen. So haben wir teilweise keine andere Möglichkeit. Aber im Allgemeinen bin ich jemand der gerne hilft und anpackt. Das Sportcenter ist immer ein besonderes Highlight für mich, dort helfe ich immer besonders gerne.

BRSNW: Was war Ihr bisher schönstes Ereignis in Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit?

P. Kirsch: Ich erinnere mich immer besonders gerne an die Gespräche auf de REAHACARE. Man trifft immer viele verschiedenen interessante Leute, mit denen man sich gerne unterhält. An ein Gespräch erinnere ich mich besonders gerne. Ich habe mich letztes Jahr lange mit Léon Schäfer unterhalten, er hat mir von seinen Rekorden und Wettkämpfen erzählt, das war sehr spannend. Das macht die REHACARE jedes Jahr wieder besonders.

BRSNW: Was machen Sie in Ihrer Freizeit neben Ihren Ehrenämtern?

P. Kirsch: In meiner Freizeit kümmere ich mich gerne um meinen Garten. Eine weitere kleine Leidenschaft ist das Kegeln, welches ich regelmäßig mit Freunden mache.

BRSNW: Herr Kirsch, wir möchten Ihnen unseren Dank aussprechen, dass Sie schon solange dabei sind und Jahr für Jahr sich um Ihre Ehrenämter kümmern. Besonders lobenswert ist der Einsatz im BRSNN Sportcenter auf der jährlichen REHACARE. Dankeschön!