In unserer Interviewreihe haben wir das große Glück gehabt das ehrenamtliche Ehepaar Thea Piepel & Herbert Piepel interviewen zu dürfen. Beide sind zusammengerechnet schon 54 Jahren beim BRSNW ehrenamtlich aktiv. Dafür vorab ein ganz großes Dankeschön an euch!
Die Eheleute sind ehrenamtliche Kampfrichter*in und begleiten vor allem Leichtathletikveranstaltungen. Beide sind in Ihrer Freizeit auch im Triathlon sportlich tatkräftig dabei.
Zuerst hat uns Thea Piepel unsere Fragen beantwortet.
BRSNW: Frau Piepel, was ist Ihre derzeitige Aufgabe als ehrenamtliche Helferin?
Th. Piepel: Zurzeit unterstützen ich Leichtathletikveranstaltungen in Schulen für behinderte und nicht behinderte Kinder. Wir begleiten vor allem die Kampfrichtertätigkeiten.
BRSNW: Wie kamen Sie damals zu Ihrer jetzigen Beschäftigung?
Th. Piepel: Mein Mann ist gefühlt schon eine Ewigkeit dabei, dadurch wurde auch mein Interesse geweckt. Die Tätigkeit in der Gruppe war von Anfang an sehr inspirierend und mir gibt es einfach sehr viel wieder, wenn ich die Dankbarkeit sehe, die uns Ehrenamtlichen entgegengebracht wird.
BRSNW: Die eigentliche Frage war, wie lange Ihre Helferzeit beim BRSNW ging, aber bei Ihnen ist ja wohl kein Ende in Sicht. Daher die Frage: Wie lange sind Sie denn schon beim BRSNW aktiv?
Th. Piepel: Meine Ehrenamtskarte erhielt ich bereits am 12.06.2006 und bin seitdem ohne Pause dabei.
BRSNW: Was war Ihr schönstes Erlebnis in ihrer 14 Jahre andauernden Freiwilligenarbeit?
Th. Piepel: Eines der schönsten Erlebnisse war die Anerkennung einer internationalen Schweizer Schiedsrichter Bekanntheit. Er kam auf mich zu und teilte mir mit, dass er sehr zufrieden mit meiner Arbeit war. Am selben Tag durfte ich noch eine Weltmeisterbestätigung im Sperrwurf mit meiner Unterschrift versehen. Das war einer der Tage, die ich in all den Jahren nie vergessen werde. Noch eine Erinnerung an die ich öfter zurückdenke, passierte ganz am Anfang meiner Ehrenamtskarriere. Andere Kampfrichter ermutigten mich unbedingt, meine eigenen Erfahrungen im 3000 Meter Lauf zu machen. Ich lies mich nicht lange überreden und lief los. Die Profis, mit denen ich mithalten sollte, waren natürlich allesamt schneller und überrundeten mich schon nach kurzer Zeit. Was ich nicht vergessen habe, alle Profis unterstützen mich bis zu guter Letzt und wir erreichten alle zusammen das Ziel.
BRSNW: Was machen Sie in Ihrer Freizeit, wenn Sie nicht gerade ehrenamtliches leisten?
Th. Piepel: Meine Tochter arbeitet im Kindergarten und wir haben zusammen mit anderen Helfer*innen ein integratives Leichtathletikfest im Kindergarten organisiert, was jetzt jährlich stattfinden wird. Das machen wir in unserer Freizeit außerhalb des organisierten Sports.
BRSNW: Danke Frau Piepel für Ihre Zeit und Ihre motivierenden Worte zum Ehrenamt. Wir schätzen Ihre 14 Jahre Freiwilligenarbeit sehr. Danke!