Nun hat es endlich doch noch geklappt mit Ihlow!
Durch die Pandemiejahre hatte sich die Buchung immer wieder verzögert. Danke an Sara Grädtke vom TSV Bayer Leverkusen, die trotzdem immer den Überblick behielt.
Eingeladen waren zum Trainingslager der komplette Landeskader und das Talentteam der NRW-Para Leichtathletik. Insgesamt waren 12 Athlet*innen, 3 Geschwisterkinder und natürlich auch einige Eltern vor Ort.
Herausforderung für alle war die Tatsache, dass wir uns komplett selbst verpflegen durften. Obwohl so gebucht, stellten uns ein paar Unverträglichkeiten doch vor zusätzliche Herausforderungen. Zum Glück hatten wir hier große Unterstützung durch die Eltern.
Täglich gab es einen wechselnden Tischdienst, der der*dem ein oder anderen Athlet*in Schweißperlen auf die Stirn trieb. Glücklicherweise war ganz in der Nähe ein Supermarkt, und so konnten fehlenden und besondere Dinge täglich organisiert werden. Im Vorfeld hatte Sara schon in Leverkusen einen Großeinkauf gestartet und den Bulli vollgepackt.
Im Vordergrund stand natürlich das tägliche Training. Am Morgen standen uns eine Dreifach-Halle zum Ausleben und am Nachmittag das Stadion oder die Outdoormöglichkeiten vor Ort zur Verfügung. Ziel war es, viele Trainingsgrundlagen für die anstehende Wettkampf Saison zu schaffen.
Morgens standen deshalb viele Aufwärmspiele, intensive Gymnastik, Stabilisierungsübungen, Koordinationsübungen, Zirkeltraining uvm. auf dem Programm. Am Nachmittag wurde es etwas spezieller: Die Reaktionsfähigkeit bei Starts gegeneinander, Kugelstoßen und Tempoläufe wurde trainiert. Für alle war es ein guter Test, um den eigenen Trainingsstand zu sehen.
Einige kamen hin und wieder an ihre Grenzen. So auch die Eltern, die am nächsten Tag mächtig Muskelkater hatten.
Natürlich hatten die Ahtlet*innen auch einen freien Nachmittag. Dort konnten sie wählen, ob sie in der nächstgelegenen Stadt bummeln wollten, mit ihren Eltern einen Ausflug machen oder einfach nur auf dem neu eröffneten Spielplatz und am See Zeit verbringen wollten.
Ein Highlight war außerdem der 18. Geburtstag von Leonid Schmitz am 5. April, der natürlich mit Platzschmücken, goldener Krone und am Abend mit Musik und Tanz gefeiert wurde.
Für einige Athlet*innen war der Gang ins kalte Wasser am Ihlower Meer nach der Tempolaufeinheit das Highlight schlechthin, da die Wassertemperatur doch eher eiskalt anzeigte. Die ganz abgehärteten Väter ließen es sich natürlich nicht nehmen ein Stück zu schwimmen, um danach in James Bond-Manier aus dem Wasser zu steigen.
Alle fanden das Trainingslager insgesamt so toll, das sie es wiederholen möchten. Für das nächste Jahr zu Ostern stehen wir in Ihlow auf der Warteliste, da aktuell alles ausgebucht ist.
Von meiner Seite nochmals großen Dank an Sara und alle Eltern für die mega Unterstützung in der gesamten Woche.
Text: Kathrin Panitz, Landestrainerin