Am gestrigen Sonntagabend hat Léon Schäfer die zweite deutsche Goldmedaille gewonnen. Der Leverkusener Weitspringer ließ mit einem Sprung auf 6,90 Meter die Konkurrenz hinter sich und krönte sich damit erstmalig zum Weltmeister.
Schon am Sonntagvormitag hatte Johannes Floors mit einer Zeit von 10,54 Sekunden den Weltrekord über 100 Meter gebrochen und qualifizierte sich genauso wie Felix Streng fürs 100-Meter-Finale am Montagabend. Marcel Böttger zog mit Guide Alexander Kosenkow ins Halbfinale über 100 Meter ein.
Bereits am Samstagmorgen jubelte Irmgard Bensusan mit einer Zeit von 26,93 Sekunden über die erste Medaille für das deutsche Team. Sie lief die 200 Meter als Schnellste, und dachte zu Beginn, dass sie als Zweite ins Ziel gekommen war. Für ihre Teamkollegin Maria Tietze sprang bei ihrem WM-Debüt Platz sechs heraus.
Katrin Müller-Rottgardt mit Guide Noel Fiener und Denis Schmitz sicherten der Mannschaft über 100 Meter Slots für die Paralympics 2020 in Tokio.
Überzeugen konnte am Samstag unter anderem auch Nele Moos. Die jüngste deutsche Athletin wurde bei ihrem WM-Debüt Sechste im Weitsprung.
Bereits am Freitagabend starteten Marcel Böttger im Weitsprung (mit Guide Alexander Kosenkow) und Johannes Bessell über 1500 Meter mit zwei Bestleistungen ins Turnier. Böttger sprang 6,40 Meter weit. Bessell sprintete die 1500 Meter in 4:11 Minuten.
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