Zum jährlichen Auftaktlehrgang fanden sich Bundes- sowie Landeskadersportler*innen zum gemeinsamen Training am paralympischen Stützpunkt Wuppertal/Leverkusen ein.
Zu Beginn des diesjährigen Wettkampfjahres stand vor allem die Überprüfung der Grundlagenausdauer mittels eines Stufentests an.
Nach einem ersten gemeinsamen Training am Freitagabend am Landesleistungsstützpunkt Wuppertal fuhr das Team NRW weiter nach Köln zum Olympiastützpunkt Rheinland, um dort an der Deutschen Sporthochschule die nächsten zwei Trainingstage zu verbringen.
Samstagmorgen stand dann direkt der angekündigte Stufentest nach Pansold an. Ziel war es an dieser Stelle, die Grundlagenausdauer zu überprüfen und neue Werte für die tägliche Trainingssteuerung zu gewinnen.
Außerdem sollten vor allem die Nachwuchssportler an eine Trainingsarbeit mittels solcher wissenschaftlicher Methoden herangeführt werden. Nach einem Erwärmen an Land und einem Einschwimmen wurde bei allen Athlet*innen das erste Ruhelaktat gemessen, bevor der eigentliche Test beginnen konnte.
Insgesamt mussten die Athlet*innen fünf gesteigerte Stufen über eine Distanz von jeweils vierhundert Meter Freistil schwimmen. Jede Stufe beinhaltete zuvor berechnete Richtzeiten, welche die Sportler*innen versuchen sollten zu treffen. Nach jeder Stufe wurde wiederholt der Laktatwert überprüft, um die Belastungsnormative nachher in einer Auswertung darstellen zu können.
Insgesamt konnten durchweg alle Schwimmer*innen gute Resultate erzielen. Bei einigen wurden Trainingsrückstände im Grundlagenbereich sichtbar die es in den kommenden Monaten zu beheben gilt. In den zwei verbleibenden Einheiten am Samstagabend und Sonntagmorgen wurde jeweils an den individuellen Hauptlagen in den gemeinsamen Trainingsgruppen gearbeitet, bevor der Lehrgang am Sonntagmittag beendet wurde.