In drei Workshops „Blindenball“, „Sitzvolleyball“ und „Wheelsoccer“, erfuhren sie selbst, wie es ist, mit körperlichen Beeinträchtigungen Sport zu treiben. Alle drei Sportarten sind begeistert angegangen worden, aber „gegen den Rollisport kommen die anderen Sportarten nicht an“, so Tonja Ibenthal, Lehrerin und Organisatorin von Seiten des Emslandgymnasiums des Schulaktionstages.
Nach einer Einführung in die Rollstuhlhandhabung ging es für die Schüler, aufgeteilt in vier Teams je Workshop, los.
Beim Wheelsoccer geht es darum, in Rollstühlen sitzend einen großen Gymnastikball in ein gegnerisches Tor zu rollen.
In Turnierform spielte jedes Team gegen alle anderen. Schnell stellten die Schüler*innen fest, dass es gar nicht so einfach ist, den Rollstuhl immer dahin zu bewegen, wo das Tor ist und gleichzeitig den Ball zu spielen.
Die Schüler*innen waren aber „mega“ begeistert und selbst in den Pausen fanden die Rollstühle immer Abnehmer*innen, die einfach nur rumrollen wollten.
Insgesamt war es ein gelungener Tag, an dem wieder einmal deutlich wurde, dass ein inklusives Sporttreiben begeistert angenommen würde, wenn es mehr Angebote gäbe.
Nach diesen positiven Eindrücken steht schon jetzt fest, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Schulaktionstag am Emslandgymnasium in Rheine stattfinden soll.