Erfolgreiche Paralympics-Teilnehmer wie der oberschenkelamputierte Frank Tinnemeier, die sehbehinderte Sprinterin Katrin Müller-Rottgardt, die kleinwüchsige Kugelstoßerin Lara Baars aus den Niederlanden oder Sprint-Staffelweltmeister Tom Sengua Malutedi waren die bekanntesten Namen, die am Sonntag in Duisburg starteten. Daneben gab es viele hoffnungsvolle, junge Athleten vom TSV Bayer 04 Leverkusen, TV Wattenscheid 01, der BSG Bad Oeynhausen und aus den Niederlanden und der Schweiz, die den Wettkampf nutzten, um in der coronabedingten Spätsaison an ihren Bestleistungen zu arbeiten.
Das gelang gleich drei Speerwerfern aus Leverkusen: Tom Sengua Malutedi warf in seiner neuen Disziplin 41,77 Meter weit, die Nachwuchsathletinnen Lise Petersen und Kim Vaske freuten sich mit 27,87 Metern und 32,55 Metern ebenfalls über eine neue Bestweite. Über 100 Meter sprintete ihr Teamkollege Carlo Reuter mit 15,64 Sekunden schneller als je zuvor und Merve Petruck, ebenfalls vom TSV Bayer 04 Leverkusen, sprang mit 4,00 Metern zu einer Freiluft-Bestleistung.
Für drei Athleten war alles neu: Florian Seppelt, Luca Mattheuzi und Lisa Clemens machten ihre ersten Wettkämpfe im Trikot des TV Wattenscheid 01. Seppelt im Sprint und Weitsprung, Mattheuzi und Clemens im sitzenden Speerwurf und Kugelstoßen. Zudem durften beide unter Anleitung von Para Leichtathletik-Bundestrainerin Marion Peters sich im Rennrollstuhlfahren ausprobieren. „Ich freue mich, dass wir das trotz Corona ermöglichen konnten und es von den Talenten, die da waren, auch so positiv angenommen wurde“, sagte BRSNW-Talentscout Lina Neumair: „Ich hoffe, dass wir solche Events in Zukunft öfters anbieten können und noch mehr Talente kommen.“
Alle Ergebnisse unter https://www.team-thomas.org/