Katharina Bauernschmidt vom WSV Niederrhein Duisburg sorgte beim Weltcup in Poznan für die zweite Medaille für das deutsche Para Kanu Team. Die 31-jährige sorgte mit einem starken Endspurt dafür, dass sie knapp hinter Deborah Benvides aus Brasilien auf den dritten Platz ins Ziel fuhr. Beide wurden nur von der überragenden Mariina Nikiforowa aus Russland geschlagen. Katharina Bauernschmidt sagte nach dem Rennen: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen. Es lief sehr gut.“ Diese Meinung teilt auch Bundestrainer Andre Brendel und ergänzt: „Sie ist hervorragend gestartet, und konnte zeigen, dass die Technikumstellung, die dieses Frühjahr vorgenommen wurde, bereits jetzt Früchte trägt.“
Am 18.05.2021 finden dann die weiteren Endläufe mit deutscher Beteiligung statt. Als erstes wird Anja Adler vom SV Halle an den Start in der Kl 2 gehen. Ihre stärksten Gegnerinnen werden direkt rechts neben ihr starten. Katalin Varga aus Ungarn und Andrea Nelson aus Kanada, sowie Nataliia Lagutenko aus der Ukraine werden mit ihr um die Podiumsplätze kämpfen. Die 32-jährige Rollstuhlfahrerin sagte vor Beginn des Weltcups: „Ich bin so froh, wieder Rennen fahren zu können, und mich im internationalen Vergleich messen zu können.“ Anja Adler hat bereits für Deutschland einen Startplatz in der Kl 2 bei den Paralympics in Tokio erreicht.
Im Finale der Damen in der Startklasse Kl 3 geht es für Felicia Laberer, SC Grünau Berlin, vor allem darum, sich gut unter den europäischen Starterinnen zu positionieren. Denn nur dann reicht es für einen Quotenplatz für Tokio. Sie hat sich im Laufe des letzten Jahres deutlich in ihrer Leistung verbessert, was bereits der direkte Einzug ins Finale zeigt. Damit hat die 20-jährige Auszubildende bereits ein Teilziel erreicht. Denn sie hat vor dem Weltcup ganz klar gesagt: „Ziel ist das Finale und ein Quotenplatz für Tokio.“
Wir drücken allen Sportler*innen die Daumen!